Mittwoch, 23. Juni 2010

Der Zahnarzt

Neulich war der Pferdezahnarzt bei uns am Stall. Wir haben das Glück, dass in der Nähe ein richtiger Profi in Sachen Pferdezähne seine Praxis hat. Weil er als praktischer Tierarzt festgestellt hat, dass man kaum genügend Zeit für eine gründliche Zahnbehandlung hat, machte er eine Weiterbildung zum Fachtierarzt für Pferde mit Spezialisierung auf Zahnbehandlungen.

Und da unser Stall in seinem 50-km-Radius liegt, war er auch bereit, zu uns zu kommen. Im zentralen Stallgebäude wurde eine Box als Behandlungsraum zweckentfremdet und als alle Werkzeuge, Instrumente und Hilfsmittel aufgebaut waren, konnte es losgehen.

Nick war als Erster an der Reihe. Eine erste Untersuchung ergab, dass er ein gutes Gebiss hat, das eigentlich nicht viel Bearbeitung nötig hat. Allerdings hatte er auch noch einen Wolfszahn. Der hatte mich zwar bisher nicht gestört, aber Dr. S. empfahl mir dennoch, ihn zu entfernen. Einerseits ist die Entfernung meist nicht schwierig, weil ein Wolfszahn nur ein rudimentärer Zahn aus der Entwicklungsgeschichte des Pferdes ist. Wolfszähne sind meistens sehr klein (wie ein menschlicher Eckzahn) und haben kurze Wurzeln. Andererseits liegen sie genau dort wo auch das Trensengebiss aufliegt und stören deshalb häufig.

Also stimmte ich der Entfernung zu, denn dann kann ich in Zukunft von der Zäumung her machen was ich möchte. Dass ich nun zwei Wochen lang kein Gebiss nutzen darf ist auch nicht schlimm, weil ich eh nur gebisslos ausreite..............

So, die Instrumente sind aufgereiht, Nick "schläft" bereits, es kann los gehen:




















Die leichte Sedation ist für das Pferd gut verträglich und außerdem ermöglicht sie eine schonende stressarme Behandlung der Zähne. Die folgenden Fotos zeigen nicht Nick, denn während seiner Behandlung musste ich ihm "beistehen"..........




















Der Kopf des Pferdes wird so fixiert, dass einerseits eine gute Behandlung möglich ist und dass es andererseits für das Pferd so angenehm wie möglich ist.




















Zu guter Letzt kommen dann auch noch die Schneidezähne dran. Weil sie nicht mehr so zum Abbeißen von Gras gebraucht werden, wie das noch beim Wildpferd der Fall war, werden sie häufig zu lang - denn der entsprechende Abrieb fehlt. Dadurch haben die Backenzähne beim Zermahlen des Futters einen zu großen Abstand und zu wenig Kontakt.

Samstag, 19. Juni 2010

Nick legt zu.............

In den letzten Wochen habe ich mir überlegt, ob Nick vielleicht zu dick werden könnte. Schließlich bekommt er so viel Rauhfutter, dass er quasi rund um die Uhr Heu zur Verfügung hat. Und dann sind mir neulich ein paar Speckpölsterchen aufgefallen..........

Deshalb habe ich mal nach Vergleichsfotos aus den vergangenen Jahren gesucht und so hat sich Nick verändert:

Zuerst mal ein Rückblick ins Jahr 2007, damals war Nick während seiner Krankheit noch in der Klinik:


















Dann im Spätsommer 2008, jetzt war Nick seit Anfang des Jahres wieder bei mir:

















Und im letzten Jahr, im Sommer 2009 sah er so aus:























So sieht Nick momentan, also im Jahr 2010, aus:
















Und noch ein paar Details:

















und dann noch von vorne und von hinten:




















Aber weil Nick wegen seines Magens keine längeren Fresspausen haben soll werde ich wohl noch eine Zeit lang zuschauen, ob sich die Zunahme in Grenzen hält. Die Hafermenge habe ich mal auf ein absolutes Minimum reduziert, die Heumenge lasse ich jedoch fast unverändert. Notfalls muss Nick halt mehr tun, um nicht zu dick zu werden........... ;-))

Dienstag, 8. Juni 2010

Neulich in der Longierhalle.......

........passierte folgendes: