Sonntag, 20. September 2009

Mash

Der Fellwechsel hat begonnen, es wird wieder Zeit für einen wöchentlichen Mash. Nick liebt diese warme Mahlzeit. Er bekam ja in der Zeit, als er aus der Klinik kam, täglich einen selbst gekochten Mash.

Als es ihm dann besser ging, wechselte ich aus Bequemlichkeit zu einem Fertigprodukt. Aber inzwischen habe ich eingesehen, dass diese Fertigmischungen zu vieles enthalten, was ich gar nicht füttern will. Deshalb habe ich mich auf das Wesentliche besonnen und rühre wieder selbst an!

Bereits in meinem alten Pferdebuch von Freiherr von Wrangell (um 1900) wird ein Rezept für Mash beschrieben:

1 Handvoll Leinsamen mit

1 Liter Wasser kochen

2 kg Hafer und

1 kg Weizenkleie und

1,5 Liter kochendes Wasser zur Leinsamenmischung geben

evtl. etwas Salz und

evtl. etwas Gerstenmehl dazu geben und abkühlen lassen

Diese Mengen sind für unsere Freizeitpferde natürlich viel zu üppig. Deshalb nehme ich für Nick folgende Mengen:

1 große Tasse Leinsamen, ganz (ca. 200 g)

1 Becher Weizenkleie (ca. 50 g)

1 Becher Hafer, gequetscht (ca. 200 g)

evtl. etwas Salz

Früher machte ich den Mash so, dass ich den Leinsamen mit Wasser aufgekocht habe und dann abkühlen ließ. Im Stall habe ich dann die Kleie und den Hafer untergemischt und sofort gefüttert.

Leider hat diese Art der Zubereitung so seine Nachteile. Denn das Kochen des Leinsamens kann tückisch sein. Wenn man nicht aufpasst, quillt die schleimige Masse über den Kochtopf und ergießt sich auf Herd und Küchenboden. Und weil das noch nicht ausreicht, verbindet sich die Leinsamenmasse mit dem Kochtopf so, dass sie nur unter roher Gewaltanwendung wieder getrennt werden kann.............

Deshalb war ich froh, dass ich folgenden Zubereitungstipp sah:

Den Leinsamen in ein hohes Gefäß geben und mit einem Zauberstab zerkleinern. Dabei das Gefäß mit einem Handtuch abdecken, sonst spritzt der Leinsamen durch die ganze Küche. Inzwischen 1,5 Liter Wasser kochen und den geschroteten Leinsamen damit übergießen. Wenn die Masse dann auf Fresstemperatur abgekühlt ist, hat sie die Konsistenz von Tapetenkleister. Nun die restlichen Zutaten untermengen und sofort füttern.

Ich habe die Zubereitung ein wenig abgewandelt. Den Leinsamen zerkleinere ich mit einem elektrischen Blitzhacker, das geht schnell und weil es unter Verschluss passiert, bleibt der Leinsamen dort, wo er sein soll. Für den Transport in den Stall gebe ich die heiße Leinsamen-Wasser-Mischung in Gläser, die ich im Sattelschrank in einer Styroporbox zwischenlagere, bis ich mit reiten fertig bin. Bis dahin hat die Masse langsam etwas abgekühlt und ich kann sie mit den restlichen Zutaten mischen. Fertig.

Und Nick schmeckt's..............

Mittwoch, 16. September 2009

Urlaub – bereits wieder vorbei……….

Ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen, aber über Nick gibt es momentan auch nicht allzu viel Neues zu berichten. Ist bei seiner Vorgeschichte ja auch nicht schlecht.

Aber es gibt auch deshalb noch keinen neuen Eintrag, weil ich im Urlaub war - so konnte sich auch Nick ein wenig von mir erholen ;-))

Hier ein paar „pferdige“ Eindrücke aus Albanien, unserem diesjährigen Reiseland: